Sind Sie bereit für das Sommercamp Ihres Kindes?

In unseren Sommercamps sehen wir, dass der Aufenthalt eine große Chance für die Kids sein kann, die eigenen Fähigkeiten zu fördern und die persönliche Weiterentwicklung zu unterstützen.

Wir erkennen aber auch, dass manche Eltern nicht bereit sind, diese Erfahrung für ihr Kind zuzulassen. Wenn die folgenden Punkte auf Sie und ihr Kind zutreffen, sollten Sie besser nicht daran denken ein Feriencamp zu buchen: 

Wenn Sie selbst von Angst und Zweifel geplagt sind und sich das Kind gegen ein Sommerlager weigert, ist ein Camp nicht der geeignete Ferienaufenthaltsort für Ihr Kind.

Wenn Sie sich bei dem Gedanken daran, Ihr Kind nicht in der Nähe zu haben, unbehaglich fühlen und wenig zuversichtlich sind, was den Nutzen des Camps für Ihr Kind anbelangt, sollten Sie das Kind nicht auf ein Sommerlager schicken. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass weder Sie noch Ihr Kind von der Erfahrung profitieren. 

Durch Ängste und Zweifel werden Sie dadurch vielleicht nicht in der Lage sein, Ihrem Kind zu erlauben, die Schwierigkeiten, die ein Camp für ein ängstliches Kind darstellen kann selbst zu meistern. Damit nehmen Sie ihm die Möglichkeit, positive Erfahrungen aus gemeisterten Situationen zu gewinnen. Wenn Sie es nicht schaffen, Ihr Kind mit einer positiven Einstellung auf ein Camp zu schicken können eigene Ängste auf das Kind übergehen und es ihm damit erschweren, sich an das Campleben anzupassen und sich in der Gruppe wohl zu fühlen. 

Während eines Camps ist es völlig normal, dass sich manche Kinder vor die eine oder andere emotionale Herausforderung gestellt fühlen (wie zum Beispiel Heimweh). In diesem Fall suchen sie Kontakt zu den Eltern und betteln manchmal sogar darum, „gerettet“ zu werden. An diesem Punkt müssen Sie bereit sein, dem Wunsch des Kindes zu widerstehen um ihm entsprechende Ermutigung zu geben, die es zur Stärkung und Weiterentwicklung braucht. Wenn Sie an diesem Punkt Ihr Kind frühzeitig aus dem Camp abholen, kann das für das Kind zum Sinnbild des eigenen Versagens werden und lange negativ in Erinnerung bleiben.

Auch lange Telefonate mit dem Kind tragen nicht dazu bei, dass das Kind einen Schritt in Richtung Eigenständigkeit gehen kann.

Wenn Sie also als Elternteil nicht zuversichtlich und bereit für das Camp-Erlebnis Ihres Kindes sind und auch Ihr Kind im Vorfeld starke Zweifel äußert, sollten Sie Ihr Kind nicht auf ein Sommercamp schicken. Damit verhindern Sie, dass durch ein eventuelles Scheitern an den bevorstehenden Herausforderungen negative Erinnerungen zurückbleiben. 

Nehmen Sie sich stattdessen Zeit Ihre Angst zu überwinden, oder veranlassen Sie konkrete Schritte, um Ihre Angst zu adressieren (in dem Sie zum Beispiel mit vertrauten Personen darüber sprechen und andere Sichtweisen kennenlernen, oder auf andere Weise nach Informationen suchen, die Ihnen helfen sich mit dem Konzept eines Sommercamps vertrauter zu machen).

Nur durch Ihr eigenes Vertrauen in ein positives Camp-Erlebnis, für Ihr Kind und das Vertrauen in Ihr Kind, Herausforderungen eigenständig zu meistern, können Sie beide die bevorstehende Erfahrung genießen.

Wir wissen aus tausenden Begegnungen mit Kids, wie wertvoll unsere Ferienaufenthalte sind und wie sehr diese positiv prägen können.

Herzliche Grüße, das young austria Camps-Team